Login

SI D17S

N/A
Vom Rifugio Marco e Raimondo Balicco geht es hinauf, um den Höhenrücken des M. Azzaredo zu überqueren und auf der anderen Seite bis zur Almhütte Piedevalle (1944 m) abzusteigen. Der Weg führt weiter in einer flachen Linie zum Laghetto di Cavizzola (Weg 111), zur kleinen Hütte dei Siltri (1973 m) und mit einem kurzen Anstieg zur Forcella Rossa (2055 m). Dann geht es mit gleichmäßiger Steigung in die Senke unter dem Pass von Lemma (erreichbar über den Weg 116) bis zur Hütte Fontanini. Der Weg verläuft am südlichen Hang der Cima di Lemma ohne große Höhenunterschiede und durchquert Wald- und Weidegebiete. Bedeutende Überreste der ehemaligen pastoralen Tätigkeit sind die Steinringe zur Einzäunung des Viehs, die bàrech genannt werden und die man sieht, sobald man ins Tal kommt, das zum Pass von Tartano (2102 m) führt, der mittlerweile mit wenigen Kehren erreicht werden kann. Entlang des Passes sind die Überreste der Linie Cadorna zu beobachten, ein Verteidigungswerk aus dem Ersten Weltkrieg, das als Schutz vor einem hypothetischen österreichischen Vorstoß durch das neutrale Schweiz geschaffen wurde und nie militärisch genutzt wurde. Der Panoramaausblick bietet eine detaillierte Sicht auf die Rätischen Alpen, vom M. Disgrazia bis zum Val Masino und zu den Gipfeln des Val Chiavenna und Spluga. In der Nähe und gut sichtbar sind die Laghetti del Porcile, die an der Valtellinese-Seite liegen. Vom Pass von Tartano (2102 m), erreichbar von San Simone über den Weg 101, biegt man rechts ab und folgt dem Hauptkamm auf einem kurzen Stück, bevor man ins Tal Lunga (Valtellina) hinuntersteigt. Der Weg biegt links ab, steigt zum höchsten der drei Laghetti di Porcile, umschifft das nördliche Ufer und zielt südostwärts auf den Pass di Porcile (2284 m). Vor dem Pass zweigt der Weg 201A ab, der zur Hütte Dordona führt (Abzweigung vom Weg der westlichen Orobie) über die Bocchetta dei Lupi (2316 m) und einen Schotterweg. Diese Etappe folgt treu dem Weg der westlichen Orobie.