Der Ausgangspunkt ist die Rifugio Campo (m. 2000), wo wir den Wegweisern zur Baita del Pastore folgen. Wir lassen dabei grüne Wiesen, die für die Weidehaltung genutzt werden, und die letzten charakteristischen Hütten des Val Zebru' hinter uns. An der Baita (Wasserstelle mit Picknickbereich) teilt sich der Weg. Links geht es weiter zur Rifugio Quinto Alpini (m. 2877), einem historischen Schutzhaus des CAI Milano. Das auf einem Felsvorsprung am Fuße des Gletschers Zebru' gelegene Refuge ist Ziel und Stützpunkt für Wanderer und Bergsteiger sowie Anlaufstelle des Sentiero Italia. Wenn wir jedoch nach rechts gehen und den Schildern zum Passo Zebru' folgen, steigen wir sanft den Weg hinauf, der zahlreiche Bäche überquert und die grünen Wiesen gegen eine kargere, steinige Landschaft eintauscht. Ein kurzer Abschnitt mit Felsenstufen wird mit Hilfe von Metallseilen überwunden, bevor wir auf einem weniger schroffen Weg weitergehen, der auch in Teilen der Sommersaison schneebedeckt sein kann. Am Passo Zebru' angekommen (m. 3010), breitet sich der Ausblick vom Gran Zebru' (m. 3857) über den Gletscher dei Forni bis zu den Tredici cime aus. Wir setzen den Abstieg in Richtung Val Cedec fort; zuerst in Richtung Rifugio Pizzini (m. 2706) und dann den Bach überquerend auf dem leicht abfallenden Weg zum Rifugio Branca (m. 2493).