Eine Etappe mittlerer Länge mit geringem Höhenunterschied, die von bedeutendem kulturellem und landschaftlichem Interesse in den Gebieten von Custonaci und San Vito Lo Capo geprägt ist, durch das Naturschutzgebiet Monte Cofano, das vorübergehend geschlossen ist. Vom Heiligtum Maria SS. di Custonaci (180 m) geht es zunächst einen kurzen Abschnitt auf der Via Dante Alighieri, bis man die Portella del Cerriolo (158 m) und den gleichnamigen Park erreicht. Nach der Portella führt der Weg abwärts auf einem alten Maultierpfad, der von eindrucksvollen Höhlen und Unterständen geprägt ist. Nach 1,3 km erreicht man die Siedlung der Fraktion Scurati und die Grotta Mangiapane (56 m): eine der bedeutendsten Höhlen des trapanesischen Gebiets, etwa 70 m hoch und 50 m tief, die seit dem späten Paläolithikum vom Menschen bewohnt ist und bis in die frühen 1950er Jahre von der Familie Mangiapane genutzt wurde. Die Etappe verläuft in nordöstlicher Richtung zum Monte Cofano, um den Abzweig zur Via della Grotta zu erreichen. Angesichts der vorübergehenden Schließung des Naturschutzgebiets geht es rechts auf dem Pfad in Richtung Sattel weiter bis zum Gorgo Cofano, einer kleinen, feuchten karstischen Senke (253 m). In östlicher Richtung geht es weiter abwärts, bis der Treppenpfad „maruzza“ erreicht wird, der seinen Namen von einer natürlichen Nische mit einer Statue des Herrn hat, nach der man die Ebene von Tuono erreicht. Man geht entlang der Küste auf natürlichem Boden in nordöstlicher Richtung Richtung Macari und durchquert dabei die gesamte Golfo di Macari und die sandige Bucht von Santa Margherita. Die Umgebung ist geprägt von eindrucksvollen visuellen Anhaltspunkten, die einen Blick auf die Südwestseite mit dem Monte Cofano (659 m), die Südostseite mit der Gruppe der Erhebungen von Rocche del Tuono (523 m), Monte Palatimone (595 m), Monte Speziale (908 m), Monte Passo del Lupo (866 m) und Pizzo Castelluzzo (338 m), die Nordostseite mit der Felswand von Piana di Sopra und Monte Monaco (500 m) bis hin zur Nordwestseite mit dem Horizont des Tyrrhenischen Meeres bieten. Das Umfeld ist überwiegend von mediterranen Wiesen und Garig fürs. Diese Teufel schufen im Golfo di Cofano ein natürliches Amphitheater, das eine spektakuläre Verbindung zwischen Land und Meer gewährleistet.