Eine recht lange und sehr abwechslungsreiche Etappe, die das Überqueren des Montalbo-Grates beinhaltet, wobei ein guter Teil über die Kämme in typischen Karstlandschaften mit weitem 360°-Panorama führt. Sie durchquert die stark bewaldete südliche Hanglage bis zum Talboden, wo die S.P.45 und die S.S. 131 DCN in der Nähe von Monte Pizzinnu verlaufen. Nachdem die Hauptverkehrsstraßen überquert wurden, geht es weiterhin durch dicht bewaldete Gebiete und hinauf zum nördlichen Hang der Monti Remulis bis auf eine Höhe von 500 m ü. d. M., wobei in Richtung Norden bis zum Pass Janna weitergegangen wird. Von dort aus erreicht man über einen asphaltierten Weg den Etappenort Norghio. Diese Etappe wechselt zwischen Wegen, Traktoren, Forststraßen und Abschnitten asphaltierten Straßen, was sie sehr abwechslungsreich, aber aufgrund der Höhenunterschiede auch ziemlich herausfordernd macht. Wegen der Länge kann sie, falls nötig, in zwei oder mehr Tage aufgeteilt werden, mit der Möglichkeit zum autarken Übernachten in einigen geeigneten Gebieten (Vorhandensein geeigneter Strukturen zum Biwakieren in der Gegend von Altudè N 40.48638° E 9.56507° und in der Gegend von Talachè N40.48356° E9.62311°) oder durch Kontaktaufnahme mit der Struktur Ammentos N 40.54168° E 9.60236° (ehemals Cantoniera Guzzurra an der SP 3), wobei zuvor Tonino Taras unter der Handynummer 3496351871 kontaktiert werden sollte (geschlossen in der Winterzeit) und über eine kurze Abweichung auf nummerierten CAI-Wegen erreichbar ist. Bei Nebel, der in großen Höhen häufig vorkommt, ist besondere Vorsicht geboten. Die Wasserversorgung ist gering.