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SI Z20

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Abfahrt von der Forststation in Montarbu, einem wunderschönen Ort, den die Firma Forestas für Übernachtungen zur Verfügung stellt, wobei man einige Tage im Voraus bei der zuständigen Direktion in Lanusei reservieren sollte. Der Platz ist gut ausgestattet und bietet unter anderem die Möglichkeit, Wasser zu tanken. Man geht über einen fahrbaren Schotterweg und nach etwa 800 Metern durchquert man ein Tor und folgt einem gut markierten Pfad, bis die Eisenbahn auf unserer rechten Seite verläuft. Momentan ist die grüne Bahn, die diese Strecke befährt, wegen Wartungsarbeiten an der Brücke "su irtzioni", die sich 800 Meter weiter befindet, nicht in Betrieb. Der Pfad verläuft parallel zur Eisenbahn durch den Wald, und nach etwa 2 km gelangt man auf eine große Lichtung, wo sich ein Picknickbereich und eine zu restaurierende Kapelle befinden. Weiter vorne, nach einer Abzweigung nach links für etwa 300 Meter, gibt es eine schöne Quelle "funtana de sa berda". Der Pfad führt bergab und nach ein paar Serpentinen erreicht man den Fluss "Riu sa taula" und überquert ihn in der Nähe eines schönen Naturpools mit einem kleinen Wasserfall. Man folgt dem Flusslauf, der einige Besonderheiten aufweist, darunter eine große Kalksteinformation in Form einer Schildkröte. Nach etwa 1 km gelangt man zu einem weiteren Picknickbereich in der Gegend "Tuvu Nieddu", wo eine reichhaltige Wasserquelle entspringt. Man überquert den Fluss und geht weiter auf einem fahrbaren Schotterweg bis zur Bar-Restaurant, einem wunderschönen, gut ausgestatteten Bereich, der nicht das ganze Jahr über geöffnet ist, in der Nähe dessen sich auch eine Haltestelle der grünen Bahn befindet, die "Station di Niala" genannt wird. Der Sentiero Italia führt auf der linken Seite steil bergauf, teilweise asphaltiert. Auf der rechten Seite, nach einem Teil des Anstiegs und abseits des Pfades, steht ein Werk des berühmten Künstlers "Pinuccio Sciola", das 6 Kalksteinkugeln mit einem Durchmesser von 80 cm darstellt, auch hier gibt es Wasser und einen Picknickbereich. Wenn man zurück auf den Pfad gelangt, immer durch den Wald, kommt man auf ein Hochplateau, wo ein fahrbarer Schotterweg uns nach etwa 5 km zu einem archäologischen Gebiet von besonderem Interesse führt, "is Tostoinus". Dort kann man einen Nuraghen und ein Riesengrab bestaunen. Weiter vorne, nach dem Überqueren eines Baches mit einer sehr schönen Holzbrücke, gelangt man zu einem Picknickbereich mit Wasser und einer sehr gut gepflegten Kapelle, die in Zukunft als Biwak genutzt werden könnte. Wenn man dieses von Forestas gut gepflegte Gebiet verlässt, beginnt der Anstieg zur Kante. Hier macht der gebirgige und trockene Boden den Weg besonders herausfordernd im Sommer. Nach etwa 4 km beginnt der Abstieg zum Etappenziel entlang eines gut gereinigten und sehr panoramischen Pfades, der das gesamte Tal entlangführt. Angekommen in Gairo Taquisara, einem kleinen und wunderschönen Dorf mit 300 Einwohnern, das am Fuße eines Tals voller Eichen und Tannen liegt, kann man in einem Hotel oder B&B übernachten oder sich in der Bar stärken. Eine sehr schöne Etappe, nicht sehr lang, mitten in den Wäldern des "Tonneri di Ussasai-Seui", schattig und gut mit Wasserquellen versorgt.